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Herzlich Willkommen

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eigenART eröffnet

Einige Monate, wohl bis zum Sommer, kann man auf den Fluren des Landesverwaltungsamtes in der Ernst-Kamieth-Straße in Halle eine Auswahl der besten Kunstwerke der begabtesten Schülerinnen und Schüler des Burg-Gymnasiums Wettin bestaunen.
Am 15. Februar 2018 fand die Vernissage der „eigenART“, wie sich diese Ausstellung bezeichnenderweise nennt, statt. Die Eröffnungsrede schrieben und hielten die Kunstschülerinnen Saskia Pichler und Theresa Wlodarczyk aus der Klasse 11/5, welche nachfolgend veröffentlicht ist.
„Sehr geehrte Damen und Herren,
Herzlich Willkommen zu unserer diesjährigen Ausstellung des Burg-Gymnasiums Wettin im Landesverwaltungsamt Halle.
"Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen" - Und trotzdem werden wir heute eine Rede halten, da wir es für wichtig erachten, Ihnen die Künstler und Werke näher zu bringen.
Wir selbst zählen zu einer von vier Kunstklassen der Schule, die sich täglich im profilorientierten Unterricht und in den Nachmittagskursen freischaffender Künstler frei entfalten können. Dabei erhalten wir Einblicke in theoretische und analytische Inhalte, wie zum Beispiel Epochenkunde, Plastikanalyse oder auch verschiedene Stilrichtungen. Desweiteren erlernen wir neue künstlerisch-praktische Fähigkeiten und verbessern schon vorhandene. So gelingen uns mal mehr oder weniger gute Werke, für die wir öfter mal mehr oder minder umsetzbares und qualifiziertes Feedback von unseren Lehrern erhalten. Dennoch stehen sie uns zu jeder Zeit tatkräftig zur Seite. Durch diese Zusammenarbeit entstand daraufhin eine so vielfältige und fulminante Ausstellung, wie diese.
Die jungen Künstler haben sich dafür mit Themen, wie beispielsweise Vorbildern, Emotionen, wie Wut, Trauer, Hoffnung und Freundschaft sowie mit Erfahrungen auseinandergesetzt. Wenn einem jedoch mal der kreative Anstoß fehlt, wird auch mal zur modernen Technologie gegriffen.
Zugegeben merkt man schnell, dass das sture Abmalen von Bildern keine so gute Idee ist, da es nie so gut wie das Vorbild wird, sodass man kurz davor ist, seine noch nicht vorhandene Karriere jetzt schon an den Nagel zu hängen. So bedient man sich doch wieder seinen eigenen Ideen, die traditionellerweise im Matheunterricht entstehen. Später werden dann aus den simplen Hefterkritzeleien große Kunstwerke.
Dabei ist der Schaffensprozess der Werke für den Künstler am bedeutsamsten. Hier treffen Emotionen aufeinander und Erfahrungen werden verarbeitet, zum Beispiel der Kampf um eine unerreichbare Liebe.
So entwickelt man im Laufe der Zeit seinen eigenen Stil. Jeder hat seinen eigenen Weg eingeschlagen, doch zusammen ergeben sie ein großes Ganzes - das BGW - was uns zum Titel unserer Austellung führt: EIGENART. Man könnte auch sagen "einzigartig", denn jeder von uns ist wie die Kunst in diesem Raum: einzigartig. Oder wie einer unserer Kunstlehrer ständig zu uns sagt: "Seid unartig!". Doch ob wir noch unartiger sein sollen, als wir es ohnehin schon sind, ist hier die Frage.
Diese Frage lassen wir aber lieber unbeantwortet und besinnen uns zurück zur Ausstellung, deren Ziel es ist, jungen Künstlern, wie uns, eine Chance zu geben, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. So sind unter anderem Aquarelle, Portraits, Druckgrafiken und Wettiner Ansichten, wie unser schöner Saaleblick zu sehen.
Ganz besonders stolz sind wir auf unsere 12. Klasse, die sich mit dem sogenannten "verlorenen Schnitt" beschäftigt haben und wundervolle limitierte Druckgrafiken kreierten.
Dies alles ist nur durch den Austausch von Lehrern und Schülern möglich und natürlich durch die Bereitstellung der benötigten Mittel für die kreative Entfaltung.
Hierfür danken wir zu aller erst unserer Schulleitung, stellvertretend von Frau Mutschler, sowie den Kurslehrern und den Kursleitern der Nachmittagskurse. Ebenso danken wir dem Landesverwaltungsamt für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung. Vor allem aber danken wir den Künstlern, die diese Austellung erst möglich gemacht haben!
Und zum Schluss wollen wir noch Jean Paul zitieren: "Die Kunst ist zwar nicht das Brot, wohl aber der Wein des Lebens."

Saskia Pichler und Theresa Wlodarczyk (Klasse 11/5 des BGW)